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Berlin 2010

K a r n e v a l  d e r  K u l t u r e n

Die Heimat hat uns wieder ......

Vom 22.5.2010 – 25.5.2010 haben wir mal wieder die Hauptstadt Berlin unsicher gemacht.

Der jährliche Anlass dazu ist der schon legendäre Pfingstumzug, den wir nun schon das fünfte Mal mitlaufen..

Der Pfingstumzug wird alljährlich veranstaltet als Völkerverbindende Maßnahme damit sich die verschiedenen teilnehmenden Nationen ( 75 ) näher kommen.

Sicherlich gibt es nun den einen oder anderen der nun sagt was soll dieser Unsinn ?

Ein Umzug mitten im Sommer ?

Muss so was sein ?

Ja es muss, den Kritik wird nur derjenige üben der dieses Spektakel noch niemals gesehen hat. Wer einmal dabei war, wird süchtig danach, weil es berauschend ist als Hästräger so einen Umzug mitzulaufen oder als Zuschauer auch nur anzuschauen und nur lachende Gesichter zu sehen. Menschen unterschiedlichster Nationen verstehen sich, reden miteinander, lachen, tanzen ,trinken und essen zusammen ! Es ist ein kleines Stück heile Welt in dieser so schnellen und furchtbar hektischen Zeit.

Ein auf ersten Anschein hin fast unmögliche Aufgabe, aber hier funktioniert es. Dicht an dicht stehen hunderttausende von Menschen aller Nationen und sehen sich die Kulturen dieser Welt an. Der Chinese steht Arm im Arm schunkelnd mit Indianern und Südafrikanern am Straßenrand und schaut sich gebannt den Umzug an.

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Pfingstsonntag – Umzugstag

Pünktlich um 9.30 h sind wir mit dem Bus nach Berlin –Kreuzberg gefahren.

Aufbruch zum Umzug

Mit dabei waren auch die Oferdinger Dämonen. Als Startnummer 19 hatten wir das große Los gezogen von insgesamt 99 Gruppen.

Unsere Busfahrerin Nicole kennt sich hier aus wie in seiner Westentasche und so schmuggelte sie sich durch die ganzen Straßensperren und fuhr uns direkt zum Aufstellungsplatz, dies war manchmal Millimeter Arbeit weil es da schon sehr beengt zuging.

Dann wurde es auch bei uns hektisch. Alles aus dem Bus ausladen und unseren Wagen zusammenbauen für den Umzug. Der Rest von uns besorgte Wasservorräte die wir dann mitnehmen konnten zum Umzug.

Inzwischen wurden die Reihen um uns immer dichter und die Temperaturen immer höher. Die Urbanstrasse war voller aufgeregter Menschen in Kostümen, viele sehr kräftig geschminkt und einige auch wie wir maskiert.

Autos, Tieflader, Rikschas und Handkarren wurden eifrig geschmückt. Aufregung, Heiterkeit und auch Spannung liegt über allem und in einer halben Stunde geht es los.

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Pünktlich um 12.30 h setzte sich die Karawane in Bewegung. Die Polizei meldete alle Zufahrtsstrassen dicht und mehr als 750.000 Zuschauer warten auf uns an der Umzugsstrecke. Eine wahrhaft gigantische Zahl. Das sind in Zahlen gemessen die gesamte Einwohnerschaft von Wannweil und dies 150 mal.

Zum Vergleich in Rottenburg sind maximal bei bestem Wetter 40 – 50.000 Zuschauer beim Umzug.

Wannweil wurde durch uns positiv weltweit bekannt, weil jeder das Riesenschild lesen konnte woher wir kommen. Manche fragten auch wo es denn genau liegt.

Unsere Antwort darauf auf englisch zwischen dem Black Forrest und dem Oktoberfest in München.

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Die Temperaturen machten uns schwer zu schaffen, denn unsere Häs sind ja eigentlich für den Winter gemacht. Aber der Spaß mit den Zuschauern entschädigte einen für diese Sauna.

Ein nicht endender Zuschauerstrom begleitete uns währen des gesamten Umzugs auf dem wir einiges an Konfetti verbrauchten. 126 Kilo Konfetti, 24 Liter Mineralwasser und 72 Kilo Süßigkeiten haben wir während des Umzugs verbraucht. Ganze Heerscharen von Fotografen haben uns immer wieder angehalten und wollten das wir für sie posieren und uns in Position stellen, damit sie ein Foto schießen konnten.

Natürlich haben wir auch zahlreiche Köpfe verwuschelt und unsere Konfettispäße getrieben. Aber keiner war uns böse und jeder hat es tapfer ertragen eingeseift zu werden.

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Nach 4 Stunden hatten wir dann das Endziel erreicht und waren stehend K.0. . Trotz aller Anstrengung hatte jeder einzelne ein solches Glücksgefühl im Herzen , man schwebte wie auf Wolken, den dieser Gesamteindruck dieses Völkerverbindenden Events bleibt unauslöschlich im Gedächtnis jedes Teilnehmers haften. Wer so etwas sieht , muss sich zwangsläufig die Frage stellen, warum es immer noch Kriege zwischen den Völkern gibt !

Berlin hat einfach ein besonderes Flair das weltweit einzigartig ist.

Für uns steht fest, Berlin wir kommen wieder Pfingsten 2011.

Die restliche Zeit in Berlin hat jeder für sich noch privat genutzt und sich einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Bis zum nächsten Mal.

Man sieht sich auf dem Dorffest im Juli an unserem Stand ......